Inhaltsverzeichnis:
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Bildschirm-Arbeitsplatz
- eine besondere Belastung für die Augen? |
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Wie
sieht der ideale Bildschirm-Arbeitsplatz aus, und was kann
man selber verbessern? |
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Ergonomie
am Arbeitsplatz. |
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Arbeitspausen. |
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Sehen
und Sehhilfen am Bildschirm-Arbeitsplatz. |
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Welche
Eigenschaften muß eine Brille für die Bildschirmarbeit
haben? |
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Psychologische
Zusammenhänge, die bei der Arbeit am Bildschirm wirksam
werden können. |
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Bildschirm-Arbeitsplatz
- eine besondere Belastung für die Augen?
Mit
der zunehmenden Bedeutung moderner Technik haben sich in allen
Bereichen des Lebens die Anforderungen an unsere Sehschärfe
verändert: im Straßenverkehr, im Haushalt und im Berufsleben.
Mechanisierung und Automation von Arbeitsprozessen führen
dazu, daß der Anteil der Arbeitsplätze mit vorwiegend
körperlicher Beanspruchung ständig abnimmt. Gleichzeitig
wachsen die Anforderungen an die menschliche Fähigkeit zur
Aufnahme wie auch zur Verarbeitung und Ausgabe von Informationen.
Die Augen tragen dabei die Hauptverantwortung, die allerdings
zur Belastung wird, wenn wir nicht für ihre Gesundheit, die
Erhaltung ihrer Sehschärfe und für die jeweils optimalen
Sehbedingungen sorgen. Das gilt auch für die Arbeit am Bildschirm.
Die
Geräte selbst stellen jedoch nach dem derzeitigen Stand der
wissenschaftlichen Erkenntnis keine Gefahr für die Gesundheit
dar, wie Untersuchungen des Arbeitskreises "Sehen am Arbeitsplatz"
im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. zeigten.
Danach ist erwiesen, daß weder Erkrankungen durch Strahlen
möglich sind - ihre Intensität liegt wie beim heimischen
Fernseher weit unterhalb der durch die Strahlenschutz-Verordnung
festgelegten zulässigen Grenzen -, noch Gefährdungen
durch Phosphor oder ähnliche Stoffe auftreten können.
Die Tätigkeit am Bildschirm hat auch keine gesundheitlichen
Folgen für eine Schwangerschaft. Darüberhinaus sind
organische Veränderungen am Auge ausgeschlossen.
Um
jedoch eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden, müssen
am Bildschirm-Arbeitsplatz spezielle Voraussetzungen erfüllt
werden. Das gilt sowohl für die Einrichtung als auch für
die Nutzung dieses Arbeitsplatzes. Durch den von den gewerblichen
Berufsgenossenschaften erlassenen Grundsatz G 37, Bildschirm-Arbeitsplatz
wurden gemeinsam mit den Augenärzten besondere Sicherheitsregeln
festgelegt. Wo sie eingehalten werden, was vor allem in Mittel-
und Großbetrieben der Fall ist, stellt die Tätigkeit
am Bildschirm keine größere visuelle Belastung dar
als beispielsweise das Lesen von Schriftstücken.
Zunehmend
gehen aber auch kleinere Unternehmen bis hin zum Ein-Mann-Büro
zur Rationalisierung durch Personal-Computer oder andere mit Bildschirm
verbundene Systeme über. Darum sollte jeder, der eine solche
Anschaffung plant, mit den wichtigsten Richtlinien für den
Bildschirm-Arbeitsplatz vertraut sein.

ergonomisch richtige Grundhaltung
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Wie
sieht der ideale Bildschirm-Arbeitsplatz aus, und was kann man
selber verbessern?
Die
Lichtverhältnisse spielen eine ganz entscheidende Rolle.
Eine zu hohe Beleuchtungsstärke erschwert die visuelle Wahrnehmung;
bei einer zu niedrigen vermindert sich die Sehschärfe. Tageslicht
gilt allgemein für jeden Arbeitsplatz als optimale Beleuchtung.
Für Arbeitsplätze im Fensterbereich kann es aber unter
Umständen zu hell sein. In diesem Fall helfen Vorhänge
oder Jalousien. Ungeeignet jedoch sind Vorhänge in kräftigen
Farben.
Um
die erfolgreiche Beleuchtungsstärke zu erreichen - der Idealwert
liegt im Bereich zwischen 400 und 600 Lux -, kann man in der Regel
auf Kunstlicht nicht verzichten. Farbige Leuchtkörper sind
grundsätzlich zu vermeiden, ebenso "nackte" Leuchtstoffröhren,
die Blendeffekte hervorrufen. Sofern die Leuchten nicht in die
Decke eingelassen sind, sollten sie längs zur Blickrichtung
installiert sein. Besonders bewährt haben sich Prismen- und
Rasterleuchten, da sie unter anderem auch für gleichmäßige
Lichtverteilung sorgen.
Häufig
sind Reflexe auf dem Bildschirm Ursache für Beschwerden.
Sie entstehen zum Beispiel durch ein hinter dem Mitarbeiter liegendes
Fenster, das sich zwangsläufig auf der Bildschirmfläche
spiegelt. Auch sehr helle Wände und Möbeloberflächen
können Spiegelungen hervorrufen, die sich störend auswirken.

Sehraum

Greifbereich
Um
übermäßige Kontrastsprünge zu vermeiden,
sollten Wände und Möbel im Bereich des Arbeitsplatzes
einen mittleren Reflexionsfaktor (z.B. Beige) haben. Auf dem Bildschirm
haben auch kleinste Reflexe große Bedeutung, weil man unbewußt
die Körperhaltung einnimmt, durch die man ihnen am besten
ausweichen kann. Aus einer dadurch bedingten ständigen Fehlhaltung
können Muskelverspannungen resultieren, die zu Kopfschmerzen
bis hin zu Haltungsschäden führen. Solche Reflexe entstehen
oftmals sogar durch weiße oder kontrastreiche Kleidung.
Eine
der wichtigsten Voraussetzung für ermüdungsfreies Sehen
ist die richtige Entfernung zwischen Auge und Bildschirm. Dabei
liegt der individuelle Entfernungsabstand zwischen 50 bis 70 cm.
Dieser Entfernungsbereich ist im eigenen Interesse unbedingt einzuhalten.
Ein
guter Kontrast steigert die Sehschärfe. Stellt man jedoch
den Bildschirm-Untergrund schwarz ein, dann wirkt er wie eine
dunkle Tunneleinfahrt, wodurch die Blendwirkung des hellen Umfeldes
sehr unangenehm erhöht wird. Zeichengröße, Farbe
sowie die Helligkeit des Untergrundes sind bei modernen Geräten
bereits auf optimale Sichtbarkeit eingerichtet.
Die
Anordnung des Bildschirmes ist abhängig von der Arbeitsaufgabe.
Die Bildschirmkante sollte nicht über Augenhöhe hinaus
reichen. Eine leichte Blickneigung von etwa 30° wird im allgemeinen
als besonders angenehm empfunden - größer jedoch darf
der Neigungswinkel nicht sein.
Eine
beträchtliche Arbeitserleichterung erreicht man durch einen
geeigneten Beleghalter, der möglichst der Größe
der meistverwendeten Vorlage entsprechen und mit einer matten
Oberfläche ausgestattet sein sollte.
Ausgehend
von der empfohlenen Tischhöhe von 720 mm, sollte für
die Beine ein Mindestspielraum von 650 mm Höhe gewährleistet
sein. Auch bei der Tischoberfläche muß unbedingt darauf
geachtet werden, daß keine Reflexe entstehen können.
Als Sitz eignet sich am besten ein höhenverstellbarer Drehstuhl
oder Drehsessel. Ein in der Höhe verstellbarer Arbeitstisch
ist zu empfehlen, wenn Bildschirm-Arbeitsplätze regelmäßig
von verschieden großen Personen besetzt werden.
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Ergonomie
am Arbeitsplatz

gute Blendungsabgrenzung
Aufstellbeispiel
Beinfreiheit
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Arbeitspausen
Jede
konzentrierte Arbeit erfordert Phasen der Entspannung. In wissenschaftlichen
Untersuchungen wurde festgestellt, daß der Erholungswert
einer Pause keineswegs mit ihrer Länge steigt. Im Gegenteil:
Mehrere kurze Pausen sind wirkungsvoller als eine lange. Dabei
muß selbstverständlich berücksichtigt werden,
daß jede andere Betätigung im normalen Arbeitsablauf
ebenfalls einen Erholungsausgleich schafft. Wer zum Beispiel über
den Bildschirm nur für kurze Zeit Daten abruft, die er dann
am Schreibtisch weiterverarbeitet, hat eine seine Augen weniger
belastende Aufgabe zu erfüllen als ein Mitarbeiter, der ausschließlich
auf den Dialog mit dem Bildschirm angewiesen ist. Dementsprechend
müssen sich die Erholungspausen für die Augen diesen
individuellen Anforderungen anpassen. So gibt es auch keine festgelegten
Regeln, sondern nur Empfehlungen für Erholungsphasen, die
sich nach der tatsächlichen Dauer der Bildschirmarbeit richten
sollten.
Zum
Energieauftanken empfiehlt sich Bewegung in frischer Luft. Wer
seinen Arbeitstag am Bildschirm verbringt, sollte am Abend und
am Wochenende "abschalten" und die Freizeit für
sportliche Aktivitäten nutzen. Schwimmen zum Beispiel bekommt
den vom langen Sitzen beanspruchten Rücken- und Nackenmuskeln
besonders gut.
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Sehen
und Sehhilfen am Bildschirm-Arbeitsplatz
Gesunde
Augen und eine gute Sehschärfe sind die wichtigsten Voraussetzungen,
um den Anforderungen der Bildschirmarbeit gewachsen zu sein. Wer
am Terminal tätig ist, sollte sich grundsätzlich vom
Augenarzt untersuchen lassen. Häufig kann eine exakt angepaßte
Brille die Arbeit wesentlich erleichtern.
Für
Betriebe gelten hinsichtlich der Sehschärfe sogar exakt definierte
Vorschriften: Der Grundsatz G 37, Bildschirm-Arbeitsplatz
der gewerblichen Berufsgenossenschaften besagt, daß Mitarbeiter
ohne weiteres für die Aufgabe geeignet sind, die auf beiden
Augen 0.8 der normalen Sehschärfe erreichen (Als normale
Sehschärfe bezeichnet man den Wert 1.0).
Zeigt
sich beim sog. Siebtest, daß die vorgeschriebene Sehschärfe
nicht erreicht wird, so ist eine augenärztliche Untersuchung
erforderlich. In den meisten Fällen kann die Fehlsichtigkeit
mit einer entsprechenden Brille korrigiert werden. Wenn die Möglichkeit
nicht besteht oder keine zufriedenstellenden Verbesserungen zu
erreichen sind, muß der Augenarzt entscheiden, ob dem Betreffenden
die Arbeit am Bildschirm möglich ist. Eine vom Augenarzt
zu begründende absolute Nichteignung kommt jedoch äußerst
selten vor.
Mit
zunehmendem Alter nimmt die natürliche Nah-Sehschärfe
ab. Das ist eine ganz normale Entwicklung, hervorgerufen durch
die nachlassende Akkomodation, also die Fähigkeit der Augen,
sich auf nähere Ziele einzustellen. Dieser Prozeß beginnt
etwa mit dem 40. Lebensjahr und schreitet kontinuierlich fort
bis zu einer Sehschärfenminderung von über 50 Prozent.
Die
altersbedingte sogenannte Weitsichtigkeit wird als Presbyopie
bezeichnet. Wenn keine krankhaften Veränderungen des Auges
hinzukommen, läßt sie sich mit entsprechenden Brillen
korrigieren. Da das Auge dazu neigt, mangelnde Sehschärfe
durch größere Anstrengung seines Sehapparates zu kompensierern,
wird vielen Menschen gar nicht bewußt, daß ihre Sehfähigkeit
nachläßt. Sie leiden dann "nur" unter den
Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen und schnellere Ermüdbarkeit.
Deshalb
sind im Grundsatz G 37, Bildschirm-Arbeitsplatz für
alle Mitarbeiter, die ein solches Gerät bedienen, Nachuntersuchungen
im Abstand von fünf Jahren festgelegt. Mit fortschreitendem
Lebensalter verkürzen sich die Untersuchungs-Intervalle auf
drei Jahre.
Auch
die Fähigkeit, räumlich zu sehen, spielt an diesem Arbeitsplatz
eine wichtige Rolle. Besteht ein latentes, das heißt ein
unterdrücktes und normalerweise nicht sichtbares Schielen
(Heterophorie), können bei Anstrengung und Ermüdung
Doppelbilder auftreten. Im Extremfall sieht man sogar vorübergehend
nur noch mit einem Auge, weil das andere so weit in eine Schielstellung
abweicht, daß im Gehirn das von diesem Auge aufgenommene
Bild unterdrückt wird. Mit einer seit Kindheit bestehenden
Schielstellung verbindet sich sehr häufig eine ausgeprägte
Schwachsichtigkeit des schielenden Auges (Amblyopie). Der Betroffene
ist funktionell praktisch einäugig. Wenn das andere Auge
jedoch über eine gute Sehschärfe verfügt, kann
auch dieser Mitarbeiter unter bestimmten Voraussetzungen Arbeiten
am Bildschirm ausführen. Dabei muß allerdings berücksichtigt
werden, daß er sehr viel schneller ermüdet als jemand
mit beidseitig intaktem Sehvermögen.
Da
die Arbeit am Bildschirm mit ständigem Blickwechsel zwischen
Monitor und schriftlicher Vorlage verbunden ist, kommt der Beweglichkeit
der Augen besondere Bedeutung zu, d.h., es darf keine Störung
in der Zusammenarbeit der Augenmuskeln vorliegen. In einem solchen
Fall können Doppelbilder auftreten.
Farbfehlsichtigkeit
schließt die Arbeit an den heute üblichen zweifarbigen
Bildschirmen nicht aus. Lediglich für Aufgaben, bei denen
Mehrfarbigkeit zur Unterscheidung dient, sollte eine normale Farbtüchtigkeit
gegeben sein, da stärkere Störungen in diesem Bereich
zur Farbvertauschung und damit zu möglichen Fehlern führen.
Im Gegensatz zu Brechungsfehlern des Auges lassen sich Farbsinn-Störungen
durch Sehhilfen nicht beheben.
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Welche
Eigenschaften muß eine Brille für die Bildschirmarbeit
haben ?
Bevor
die Akkomodation (natürliche Naheinstellung) nachläßt,
ist die normale Brille auch für die Sehanforderung am Bildschirm
geeignet. Das gleiche gilt für Kontaktlinsen.
Bei
fortgeschrittener Presbyopie (alterbedingter sogenannter Weitsichtigkeit)
kommt man mit einer "Lesebrille" oder mit Zweistärkengläsern,
die im unteren Bereich die zum Lesen erforderliche Sehschärfe
vermitteln, nicht mehr aus, weil die Distanz vom Auge zum Bildschirm
oder zur Textvorlage eine andere als beim Lesen von Schriftstücken
ist. Je weniger sich das Auge auf Entfernungsunterschiede einstellen
kann, je geringer also die Akkomodationsbreite wird, um so mehr
kommt es darauf an, daß die Korrektionswerte der Gläser
exakt auf die für die Arbeit am Bildschirm erforderlichen
Sehdistanzen abgestimmt sind. Da sich die Sehschärfe mit
zunehmendem Alter weiter verändert, muß sie regelmäßig
vom Augenarzt überpüft und die Brillenkorrektur entsprechend
angepaßt werden.
Verschiedene
Hersteller haben sogar besondere "Bildschirm-Arbeitsplatz-Brillen"
entwickelt. Es sind jedoch nicht allein die äußeren,
durch die Sehaufgabe bestimmten Voraussetzungen zu berücksichtigen,
sondern auch die individuellen Anforderungen des Brillenträgers.
Getönte
Gläser oder solche, die ihre Tönung automatisch den
jeweiligen Lichtverhältnissen anpassen (phototrope Gläser),
eignen sich für die Arbeit am Bildschirm nicht, da sie die
Leuchtdichteverhältnisse ungünstig verändern. Eine
Entspiegelung ist dagegen zu empfehlen, weil sie möglicherweise
auf dem Brillenglas auftretende Reflexe herabmindert.
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Psychologische
Zusammenhänge, die bei der Arbeit am Bildschirm
wirksam werden können
Zu
den elementaren Eigenschaften des Menschen gehört, daß
er auf Störungen seines Wohlbefindens sehr sensibel reagiert.
Dabei wird ihm die Ursache meist gar nicht bewußt. Häufig
führt der Mensch sein Unbehagen auf die Arbeit statt auf
Störungen aus der Umgebung zurück. Das können Reflexe
auf dem Bildschirm oder Flimmern sein, unscharfe Zeichen oder
mangelhafte Kontraste. Im Unterbewußtsein wird dadurch ein
Mechanismus ausgelöst, der sich durch körperliche Beschwerden
gegen die Arbeit wehrt: Unterschiedliche Symptome wie Kopfschmerzen,
Unwohlsein und Abgeschlagenheit können auftreten. Werden
die Ursachen nicht behoben, kann mit der Zeit aus der reinpsychischen
Belastung eine organische Unstimmigkeit entstehen.
Nach
dem Charaktertyp des Menschen richten sich seine Reaktionen, die
er jedoch nicht ohne weiters zu beeinflussen vermag, da sie von
seinem Unterbewußtsein bestimmt werden.
Sympathikus-Charaktere
neigen aufgrund ihrer Veranlagung zu Aggressionen und sind prädestiniert
für Magengeschwüre. Vagusbetonte Menschen hingegen reagieren
auf die ihre Arbeitsfreude lähmenden Einflüsse depressiv.
Sie leiden dann immer häufiger unter Kopfschmerzen, die keineswegs
auf Einbildung beruhen und unbedingt ernst zu nehmen sind.
Bei
einem solchen Verlauf spricht man von psychosomatischen Erkrankungen.
Bei
der Gestaltung des Arbeitsplatzes sollten deshalb die Bedürfnisse
des Menschen im Vordergrund stehen. Freude und Erfolg bei der
beruflichen Tätigkeit hängen nicht allein von sozialen
Kontakten zu Mitarbeitern und Vorgesetzten ab; vielmehr sind bei
der Gestaltung des Bildschirm-Arbeitsplatzes auch wahrnehmungs-physiologische
und psyschologische Vorgaben zu berücksichtigen, damit die
Arbeit nicht als Belastung, sondern als individuelle Möglichkeit
zur Selbstverwirklichung erfahren werden kann.
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Probleme am Bildschirm-Arbeitsplatz sind direkt oder indirekt
immer Sehprobleme.
Ihnen bleiben diese erspart, wenn Sie rechtzeitig und regelmäßig
Ihren Augenarzt aufsuchen.